"Verrückte Zeit", schlussfolgern ich und meine Gegenüber mehrmals täglich im Gespräch.
Ich mit meinen Kolleginnen und Kollegen befinden uns in der zweiten Woche Home Office. Am vergangenen Montag, dem 09. März, flog erst ein Gerücht durch die Büroräume, bis dann die offizielle Mail kam und uns für die laufende Woche vorerst in die eigenen Wände verwies.
Ich noch so: Haha.
Chef: Was "Haha"?
Ich: Nice Joke.
Chef: Was? Nee, das meinen wir ernst. Empfehlung der Behörden.
Ich zuhause: *tippt "Corona" bei Ecosia ein*
Das ist nur 8 Tage her. Mittlerweile sind Schulen und Kitas geschlossen, die Ringbahntüren öffnen sich automatisch, damit man nicht auf den Knopf drücken muss; Clubs und Bars sind schlummernde Nichtbetriebsstätten, Cafés müssen nach 18 Uhr zugesperrt werden und die Supermarkt-Regale sehen so aus, wie ich es nur zweimal in meinem Leben gesehen habe: bei meinem Besuch in dem damals noch mehr oder minder kommunistischen Kuba vor 10 Jahren, und in unserer eigenen Filiale, weil wir unsere internen Lieferfrequenzen noch nicht so im Griff hatten.
Klopapier ist verschwunden. Auch bei den Konserven sind riesige Lücken. Beim Obst und Gemüse ist die Farbenvielfalt geschrumpft. Seife habe ich auch länger nicht mehr gesehen.
In der Bahn sitzt pro Vierersitz eine Person. Wenn bereits zu viele drin sind, wird auf die nächste Bahn gewartet.
Im Kino musste ich Name und Mailadresse hinterlassen, für den Fall der Fälle. Jetzt ist es auch (mindestens) die kommenden fünf Wochen zu. Im Supermarkt vorhin habe ich zum ersten Mal Menschen mit Mundschutz gesehen, die keine Asiaten waren.
Mein Kaffeedate für morgen werde ich sausen lassen. Diese Simulation hat mir den Rest gegeben. Und weil ich jetzt schon weiss, dass ich es keine 24 Stunden in geschlossenen Räumen durchhalte - was auch alles andere als gesund ist - wird es kleinere Fahrradtouren geben. Oder eine Runde im Park. Ich mit mir und selbst.
Ich mit meinen Kolleginnen und Kollegen befinden uns in der zweiten Woche Home Office. Am vergangenen Montag, dem 09. März, flog erst ein Gerücht durch die Büroräume, bis dann die offizielle Mail kam und uns für die laufende Woche vorerst in die eigenen Wände verwies.
Ich noch so: Haha.
Chef: Was "Haha"?
Ich: Nice Joke.
Chef: Was? Nee, das meinen wir ernst. Empfehlung der Behörden.
Ich zuhause: *tippt "Corona" bei Ecosia ein*
Das ist nur 8 Tage her. Mittlerweile sind Schulen und Kitas geschlossen, die Ringbahntüren öffnen sich automatisch, damit man nicht auf den Knopf drücken muss; Clubs und Bars sind schlummernde Nichtbetriebsstätten, Cafés müssen nach 18 Uhr zugesperrt werden und die Supermarkt-Regale sehen so aus, wie ich es nur zweimal in meinem Leben gesehen habe: bei meinem Besuch in dem damals noch mehr oder minder kommunistischen Kuba vor 10 Jahren, und in unserer eigenen Filiale, weil wir unsere internen Lieferfrequenzen noch nicht so im Griff hatten.
Klopapier ist verschwunden. Auch bei den Konserven sind riesige Lücken. Beim Obst und Gemüse ist die Farbenvielfalt geschrumpft. Seife habe ich auch länger nicht mehr gesehen.
In der Bahn sitzt pro Vierersitz eine Person. Wenn bereits zu viele drin sind, wird auf die nächste Bahn gewartet.
Im Kino musste ich Name und Mailadresse hinterlassen, für den Fall der Fälle. Jetzt ist es auch (mindestens) die kommenden fünf Wochen zu. Im Supermarkt vorhin habe ich zum ersten Mal Menschen mit Mundschutz gesehen, die keine Asiaten waren.
Mein Kaffeedate für morgen werde ich sausen lassen. Diese Simulation hat mir den Rest gegeben. Und weil ich jetzt schon weiss, dass ich es keine 24 Stunden in geschlossenen Räumen durchhalte - was auch alles andere als gesund ist - wird es kleinere Fahrradtouren geben. Oder eine Runde im Park. Ich mit mir und selbst.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen