Meine Brust zieht sich zusammen. Ein Ziehen, Spannen; dann ein Lösen gefolgt von einem Schauder, der über meinen Rücken gleitet.
« ... ich will mit dir sprechen, aber alleine»
Die Buchstaben leuchten tiefschwarz auf dem grellen Weiss des rechteckigen Bildschirms. Stechend brennen sich die Worte in meine Retina. Mir rauschen die Ohren vom pochenden Blutstrom.
Scheisse. Verdammt. Hilfe. Nein. Nein nein nein nein nein nein. Nein!
Im Geiste schüttle ich heftig und stur mit meinem Kopf.
Panik umarmt mich. Reflexartig tasten meine Gedanken nach Fluchtwegen. Auf einmal habe ich den Drang, mich mit M. zu verabreden. Und R., den wollte ich doch lange schonmal treffen.
Und was läuft eigentlich gerade im Theater? Oh, und das Museumsticket liegt auch noch unberührt auf dem Nachttisch.
Und mit J. endlich endlich mal unseren Moneypenny-Stammtisch abhalten.
Die Hose nähen. Das eine Buch fertiglesen und all diejenigen beginnen, die ich mit guten Absichten angeschafft und bedauerlicherweise direkt auf der Fensterbank verstauben lassen habe.
Wieder Japanisch lernen.
Zeichnen.
Mir ne Leinwand kaufen. Und Acrylfarbe.
Endlich zum Arzt wegen meinen Knien gehn.
Die Seminararbeit schreiben.
Der Geburtstag von Y am Samstag.
Und M. kommt zurück !!!!
Fluchtwege. Wo sind die verschissenen Hintertreppchen!?!
Ich sehe, wie der Schmerz sich in meiner nahen Zukunft auf den Weg stellt. Ich weiss, was kommen wird.
« Ich mag dich ja, aber nicht so. Deshalb können wir uns nicht mehr sehen » oder « es is mir zu viel, dieser Kontakt ». Ja. Selbst schuld, hättest halt nicht so oft schreiben müssen, dumme Kuh.
Auf keinen Fall will ich, dass er sich was einbildet. Den Triumph gönne ich Ihnen nicht, Mister.
Sollst dich bloß nicht zu geil fühlen, da oben.
Panik zerfliesst in Wut.
Ich werde den Teufel tun. Locker sein, wie immer, dir sagen, dass ich dein Verhalten nicht verstehe. Mich gefragt hab, ob was passiert ist. Oder ob ich was Falsches getan oder gesagt habe. Ich mir leider nur nicht erdenken kann, was es war.
Vielleicht beginnen wir ja mit Smalltalk. Dann erzähl ich dir, wie meine Reise war. Und warum es so anstrengend und gefühlsaufwühlend war; wie ich dir ja geschrieben hatte.
Dass ich da einen alten Freund wiedergetroffen hab. Viele alte Gefühle geweckt wurden, mich verwirrt haben. Dass es intensiv und schön und selbzeitig schmerzhaft war, meine alte, ewige Flamme wiederzusehen.
Über den ich noch immer nicht vollends hinweg bin.
So. Ja. « Alles nicht so einfach », werde ich seufzen. « So, worüber wolltest du mit mir sprechen? Ich finde wirklich, du benimmst dich seltsam die letzte Zeit... »
Tausend Szenarien halten mich vom Schlafen ab.
Als der Wecker morgens klingelt, fühle ich mich wie von einer Walze geplättet. Ich hab geschwollene Augen und Schatten bis zu den Wangen.
Robotisch kleide ich mich und fahre zur Arbeit.
Ich kann mich nur wage an die vergangene Nacht erinnern. Alles was bleibt ist: mein guter Kumpel will sich wieder mal aussprechen. Vielleicht hat er endlich mal ne heisse Schnitte kennengelernt. Ich grinse und kann es kaum erwarten, ihm von meinem alten Typen zu erzählen.
« ... ich will mit dir sprechen, aber alleine»
Die Buchstaben leuchten tiefschwarz auf dem grellen Weiss des rechteckigen Bildschirms. Stechend brennen sich die Worte in meine Retina. Mir rauschen die Ohren vom pochenden Blutstrom.
Scheisse. Verdammt. Hilfe. Nein. Nein nein nein nein nein nein. Nein!
Im Geiste schüttle ich heftig und stur mit meinem Kopf.
Panik umarmt mich. Reflexartig tasten meine Gedanken nach Fluchtwegen. Auf einmal habe ich den Drang, mich mit M. zu verabreden. Und R., den wollte ich doch lange schonmal treffen.
Und was läuft eigentlich gerade im Theater? Oh, und das Museumsticket liegt auch noch unberührt auf dem Nachttisch.
Und mit J. endlich endlich mal unseren Moneypenny-Stammtisch abhalten.
Die Hose nähen. Das eine Buch fertiglesen und all diejenigen beginnen, die ich mit guten Absichten angeschafft und bedauerlicherweise direkt auf der Fensterbank verstauben lassen habe.
Wieder Japanisch lernen.
Zeichnen.
Mir ne Leinwand kaufen. Und Acrylfarbe.
Endlich zum Arzt wegen meinen Knien gehn.
Die Seminararbeit schreiben.
Der Geburtstag von Y am Samstag.
Und M. kommt zurück !!!!
Fluchtwege. Wo sind die verschissenen Hintertreppchen!?!
Ich sehe, wie der Schmerz sich in meiner nahen Zukunft auf den Weg stellt. Ich weiss, was kommen wird.
« Ich mag dich ja, aber nicht so. Deshalb können wir uns nicht mehr sehen » oder « es is mir zu viel, dieser Kontakt ». Ja. Selbst schuld, hättest halt nicht so oft schreiben müssen, dumme Kuh.
Auf keinen Fall will ich, dass er sich was einbildet. Den Triumph gönne ich Ihnen nicht, Mister.
Sollst dich bloß nicht zu geil fühlen, da oben.
Panik zerfliesst in Wut.
Ich werde den Teufel tun. Locker sein, wie immer, dir sagen, dass ich dein Verhalten nicht verstehe. Mich gefragt hab, ob was passiert ist. Oder ob ich was Falsches getan oder gesagt habe. Ich mir leider nur nicht erdenken kann, was es war.
Vielleicht beginnen wir ja mit Smalltalk. Dann erzähl ich dir, wie meine Reise war. Und warum es so anstrengend und gefühlsaufwühlend war; wie ich dir ja geschrieben hatte.
Dass ich da einen alten Freund wiedergetroffen hab. Viele alte Gefühle geweckt wurden, mich verwirrt haben. Dass es intensiv und schön und selbzeitig schmerzhaft war, meine alte, ewige Flamme wiederzusehen.
Über den ich noch immer nicht vollends hinweg bin.
So. Ja. « Alles nicht so einfach », werde ich seufzen. « So, worüber wolltest du mit mir sprechen? Ich finde wirklich, du benimmst dich seltsam die letzte Zeit... »
Tausend Szenarien halten mich vom Schlafen ab.
Als der Wecker morgens klingelt, fühle ich mich wie von einer Walze geplättet. Ich hab geschwollene Augen und Schatten bis zu den Wangen.
Robotisch kleide ich mich und fahre zur Arbeit.
Ich kann mich nur wage an die vergangene Nacht erinnern. Alles was bleibt ist: mein guter Kumpel will sich wieder mal aussprechen. Vielleicht hat er endlich mal ne heisse Schnitte kennengelernt. Ich grinse und kann es kaum erwarten, ihm von meinem alten Typen zu erzählen.
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