[Fortsetzung zu D]
Unüberschaubar; diese schafsflauschige, dezent extravagante Jacke und die unnatürlich leuchtenden Haare. Sein Mitbewohner.
Ich rauche und starre megabusy auf das Handydisplay. Meine Ohren sind scharf auf die Schallquelle von dem Mitbewohner mit seiner Begleitung gelenkt. Ich schaue rüber. Er sieht mich.
Steht auf, grüßt mich überrascht. Ich strecke ihm mein Feuer hin.
Oh. Hast du mitgehört, lacht er. Perfekt, danke.
Ich setze mich zu ihnen. Reden darüber, wer ich bin, sie ist, woher ich und Herr Schafsjacke uns kennen, und so.
Und dann. Ich sehe, wie Schafsjacke seinen Kopf hebt und Richtung Treppe blickt.
Er ist hier. Begrüßt uns. Kniet sich neben uns. Begrüßt mich mit einem "Na" und Umarmung.
Geht links um uns herum, setzt sich links neben mich.
Sorry. Habe verpeilt, dass du ja heute hier bist, wegen Gästeliste.
Kein Ding.
Hättest mich nochmal erinnern können.
Wirklich, ist nicht wichtig. Kein Ding.
Ja, aber du kannst mich trotzdem in Zukunft erinnern.
Ja, ok. In Zukunft frag ich dich dann.
Danke übrigens für die Vorhänge.
Hatte ich ja versprochen.
Ich werde es aber wahrscheinlich erst nächste Woche schaffen, die aufzuhängen.
Du, das ist...
...Die Woche ist so voll bei mir, aber nächste Woche sollte ich das hinkriegen.
Hey, du kannst damit tun und lassen, was du willst. Sind deine.
Es fallen noch ein paar Floskeln. Das Konzert ist vorbei.
Ich suche meine Freundin. Finde sie. Große Freude. Vorstellung in der Runde.
Ob ich noch in ne Bar mit ihnen ziehe. Ist zu weit weg, finde ich.
Verabschiedung.
Ich bleibe im sich leerenden Konzertsaal. Und laufe ihr in die Arme.
Was tust du denn hier?
Ach. Ich hole den Herren ab, sagt sie und rammt mir ein Messer in die Brust.
Der Schmerz und die zerplatzten inneren Organe schneiden mir die Luft ab.
Ich lache und nicke, als sie mich auf ne Kippe fragt.
Nebeneinander sitzend rauchen und reden wir über Arbeit, Studium und Frauenärzte.
Und sonst so bei dir? Sie zuckt die Schultern.
Und sonst soooo?, sage ich mit einem auffällig breiten Grinsen.
Ich dachte, ihr habt geredet. Antwortet sie, und rammt mir ein zweites Messen in den Brustkorb.
Na, er hat nicht gesagt, wer´s ist; flöte ich unschuldig daher.
Wir plaudern weiter. Der Saal leert sich mehr und mehr. Er und der Bekannte räumen leere Bierflaschen in den Lagerraum. Aus den Augenwinkel bemerke ich seine Blicke, die unruhig zu uns beiden hinüber gleiten. Richtig so, keucht mein Inneres, triefend vom strömenden Blut, das die Kehle füllt. Sei unruhig. Fühl dich unwohl. Jawohl.
Irgendwann sitzen wir nur noch zu viert in dem leeren Club. In eine Kneipe wollen wir weiterziehen.
Draußen verabschiede ich mich.
Wie, du kommst nicht mit?, fragt der Bekannte.
Hm?, macht er.
Aber du wohnst doch auch in dieser Richtung, sagt der Bekannte.
Ja, aber ich gehe nicht nach Hause.
Ok.
Ok.
...Okay.
Verabschiedung.
Ich drehe mich um. Laufe die dunkle Straße entlang. Und das Wasser fließt mir aus den Lidern.
Im Bett wälze ich mich hin und her. Ich wimmere. Schluchze. Der Schlaf entzieht sich mir und ich werde fast verrückt.
Ich schlafe ein, getrieft in einer Lache aus Wasser und Blut.
Unüberschaubar; diese schafsflauschige, dezent extravagante Jacke und die unnatürlich leuchtenden Haare. Sein Mitbewohner.
Ich rauche und starre megabusy auf das Handydisplay. Meine Ohren sind scharf auf die Schallquelle von dem Mitbewohner mit seiner Begleitung gelenkt. Ich schaue rüber. Er sieht mich.
Steht auf, grüßt mich überrascht. Ich strecke ihm mein Feuer hin.
Oh. Hast du mitgehört, lacht er. Perfekt, danke.
Ich setze mich zu ihnen. Reden darüber, wer ich bin, sie ist, woher ich und Herr Schafsjacke uns kennen, und so.
Und dann. Ich sehe, wie Schafsjacke seinen Kopf hebt und Richtung Treppe blickt.
Er ist hier. Begrüßt uns. Kniet sich neben uns. Begrüßt mich mit einem "Na" und Umarmung.
Geht links um uns herum, setzt sich links neben mich.
Sorry. Habe verpeilt, dass du ja heute hier bist, wegen Gästeliste.
Kein Ding.
Hättest mich nochmal erinnern können.
Wirklich, ist nicht wichtig. Kein Ding.
Ja, aber du kannst mich trotzdem in Zukunft erinnern.
Ja, ok. In Zukunft frag ich dich dann.
Danke übrigens für die Vorhänge.
Hatte ich ja versprochen.
Ich werde es aber wahrscheinlich erst nächste Woche schaffen, die aufzuhängen.
Du, das ist...
...Die Woche ist so voll bei mir, aber nächste Woche sollte ich das hinkriegen.
Hey, du kannst damit tun und lassen, was du willst. Sind deine.
Es fallen noch ein paar Floskeln. Das Konzert ist vorbei.
Ich suche meine Freundin. Finde sie. Große Freude. Vorstellung in der Runde.
Ob ich noch in ne Bar mit ihnen ziehe. Ist zu weit weg, finde ich.
Verabschiedung.
Ich bleibe im sich leerenden Konzertsaal. Und laufe ihr in die Arme.
Was tust du denn hier?
Ach. Ich hole den Herren ab, sagt sie und rammt mir ein Messer in die Brust.
Der Schmerz und die zerplatzten inneren Organe schneiden mir die Luft ab.
Ich lache und nicke, als sie mich auf ne Kippe fragt.
Nebeneinander sitzend rauchen und reden wir über Arbeit, Studium und Frauenärzte.
Und sonst so bei dir? Sie zuckt die Schultern.
Und sonst soooo?, sage ich mit einem auffällig breiten Grinsen.
Ich dachte, ihr habt geredet. Antwortet sie, und rammt mir ein zweites Messen in den Brustkorb.
Na, er hat nicht gesagt, wer´s ist; flöte ich unschuldig daher.
Wir plaudern weiter. Der Saal leert sich mehr und mehr. Er und der Bekannte räumen leere Bierflaschen in den Lagerraum. Aus den Augenwinkel bemerke ich seine Blicke, die unruhig zu uns beiden hinüber gleiten. Richtig so, keucht mein Inneres, triefend vom strömenden Blut, das die Kehle füllt. Sei unruhig. Fühl dich unwohl. Jawohl.
Irgendwann sitzen wir nur noch zu viert in dem leeren Club. In eine Kneipe wollen wir weiterziehen.
Draußen verabschiede ich mich.
Wie, du kommst nicht mit?, fragt der Bekannte.
Hm?, macht er.
Aber du wohnst doch auch in dieser Richtung, sagt der Bekannte.
Ja, aber ich gehe nicht nach Hause.
Ok.
Ok.
...Okay.
Verabschiedung.
Ich drehe mich um. Laufe die dunkle Straße entlang. Und das Wasser fließt mir aus den Lidern.
Im Bett wälze ich mich hin und her. Ich wimmere. Schluchze. Der Schlaf entzieht sich mir und ich werde fast verrückt.
Ich schlafe ein, getrieft in einer Lache aus Wasser und Blut.
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